

Die Akupunktur ist eine ganzheitliche Heilmethode, die seit über 2000 Jahren praktiziert wird und somit über einen sehr großen Schatz an empirischem Wissen verfügt. Ihre Wirkweise basiert auf der Vorstellung, dass im gesunden Menschen die Lebensenergie (das „Qi“) frei und ungehindert in den Meridianen (Energieleitbahnen) fließt. Auf diesen Meridianen liegen die Akupunkturpunkte, über die der Fluss des Qi beeinflusst werden kann.
Aufgrund äußerer Beeinträchtigungen (z.B. klimatischen wie Wind, Kälte, Feuchtigkeit, etc. oder auch psychischen wie Angst oder Ärger) kann es zu Disharmonien im Fluss des Qi kommen, dies äußert sich in Krankheitssymptomen. Mit Hilfe der Akupunktur können diese Disharmonien beseitigt werden, der Organismus wird gezielt dazu angeregt, sich selbst wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Auch im Westen hat die Akupunktur in Verbindung mit der Moxibustation (Erwärmung von Akupunkturpunkten mit Hilfe von glimmenden Kräuterzigarren) immer mehr an Bedeutung gewonnen, besonders in der Schmerztherapie und bei der Behandlung chronischer und psychosomatischer Erkrankungen.
Ein wesentlicher Vorzug der Akupunktur besteht auch darin, dass die Behandlung völlig frei von Nebenwirkungen ist.
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